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D-MXTO


Baujahr 1985, Werknummer 02. Die nach Auskunft der Verbände älteste noch in Deutschland zugelassene Fox II (und dazu noch meine ;-).


Die TangoOskar ging 1985 mit vorläufiger Verkehrszulassung ohne Kennzeichen nach Hildesheim und durfte dort von nur 3 "Erprobungspiloten" (u.a. Hans Gygax, dem Entwickler des Fox) geflogen werden. Das kennzeichen D-MXTO wurde vom Deutschen Hängegleiterverband (fragt mich nicht wieso?!) am 20.09.1985 zugeteilt. Am 21.07.1986 erteilte dann der DAeC den Betriebstüchtigkeitsnachweis. 1989 (?) ging die TangoOskar dann nach Salzgitter auf den "Schäferstuhl", von dort 2000/2001 nach Bad Gandersheim, wo ich sie dann im August 2004 abholte. Derzeitiger Standort ist Höxter (EDVI).

Motorisiert ist das Schätzchen mit einem 486er Rotax mit 38 PS, Verbrauch (einsitzig) war bei mir so rund 12 Liter/h, wobei es mit knapp 70 Sachen Reise natürlich auch sehr gemütlich zuging...

Etwas Sorge bereitete mir im Herbst noch die Stellung der Tragflächen: der Anstellwinkel war außen größer als innen, die freundlichen Herren bei Comco vermuteten, dass mal irgendwer neue Tragflächenstreben eingebaut haben könnte. Bei späteren Modellen wurde nämlich der Achsstand vergrößert, was auch zu einer anderen Länge der Streben führte.

Die Bilder, die mir Lutz Eisel zusandte, brachten mich aber auf eine viel banalere Erklärung: auf den Photos erkannte ich nämlich, dass die Rohranordnung dort spiegelverkehrt zu meiner Maschine ist! Irgendjemand muss also mal die Flächen von den Streben getrennt haben und beim Zusammensetzen die linke Strebe rechts und die Rechte links eingebaut haben.

Nachdem ich dann die beiden Streben jeweils auf der anderen Seite montiert hatte, sah die ganze Sache dann auch deutlich manierlicher aus....

Aber gehen wir chronologisch vor: Im Frühjahr 2004 kriegte ich ja lange Ohren wegen der Gerüchte, vielleicht bei uns bald nicht mehr wie gewohnt chartern zu können. Die Lektüre der Fliegermärkte und der Einsatz von google brachten mich dann auf ein Inserat für meinen Oskar, den ich mir dann in Bad Gandersheim anschaute. Ich war - zugegebenermassen - erstmal etwas ernüchtert (um ein halbwegs positives Wort zu verwenden), als ich den Fox da in der Halle stehen sah... Die Kiste war ein gutes Jahr nicht bewegt worden und von Schwalben und anderem Getier so richtig zugesch*#?!"* Vogelschiet!!!!
Tja, mich hat das Ganze dann auch erstmal nicht wirklich ruhig schlafen lassen, die Familie wähnte sich geistig schon als Witwe und Halbwaise, aber innerlich hatte ich mich eigentlich dann sehr schnell von dem Kauf verabschiedet... Ich wollte ja eigentlich ein "schönes" UL, nicht so einen zugeschissenen Dreckspatz! Und alles in allem war mein Eindruck, vielleicht getrübt durch das noch nicht wirklich angenehme Aprilwetter 2004, nicht sehr berauscht, als ich nach der Besichtigung mit meinem Roller heim fuhr - und das Gefühl besserte sich auch in den nächsten Wochen nicht... noch mehr Scheiße

So sah es insgesamt in EDVA aus:

Tja, auf einigen Bildern war dann doch schon der Putzlappen geschwungen worden. Es dauerte jedenfalls gut einen Monat, ich saß gerade vor eBay und war drauf und dran, für eine andere C22 zu bieten, da rief mich der Eigentümer des Oskar an. Er habe es sich überlegt, und jaaaa, er würde ihn wohl verkaufen, und tja, mit welchem Zubehör, hmmmmm, also so wie er da steht für #*?!"~~#* Euro! (also, es war schon verdammt kleines Geld, aber ich trau mich nicht, genaueres zu sagen ;-))))

Also hab ich nach kurzem Überlegen JA gesagt und dann einige Wochenenden in Gandersheim geschrubbt. Für die JNP galt es noch einiges zu tun, das Organisatorische wollte der Vorbesitzer übernehmen, das Handwerkliche dann ich. Es zog sich dann allerdings doch von Mai bis August hin, bis alles an Bürokratie überwunden war. Leider waren die Papiere am Abholwochenende aber nicht in der Post, und so holte ich dann meinen Fox per Anhänger nach Höxter.

Hier angekommen musste dann Thomas Kiggen erstmal einige Probehüpfer machen und auch eine Platzrunde schrebbeln. Danach haben wir dann - ich hatte ja nie vorher einen Fox geflogen - einige Längen über die Höxteraner Bahn gemacht, so wie im Kinderkarussell in der Biene Maja: halben Meter rauf und direkt wieder runter. war schon merkwürdig im Vergleich zu C42 und P92, mit dem Hintern so nah an den Boden zu sollen!

Wenig später sollte dann der erste "richtige" Flug mit uns beiden losgehen, aber irgendwie war Thomas dann an einem anderen Flugplatz aufgehalten worden (Blauhemden?!). Ich wusste nicht, wo er war, hatte aber die Hummeln im A....llerwertesten. Und so schmiss ich mich kurzerhand nach einiger Zeit in den Oskar und meldete "Höxter Info - Delta Mike Xray Tango Oskar, Fox Zwo, eine Person lokal zur drei-zwo". Und raus!
Im Steigflug dachte ich dann zwar mal "und wie kommste jetzt wieder runter?!", aber nach halbstündigem Eingewöhnen in der Luft und folgenden Platzrunden stellte ich fest, dass das gar nicht soooo wild ist (bis auf die mentale Panik, gleich würde einem bei der Landung der Hintern aufratschen - aber das lässt auch fix nach!).

So, Hier noch Bilder vom Abend, wo Thomas die erste Platzrunde schrebbelte:

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